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Mondioring

Mondioring ist eine etwas andere - von der SKG und FCI anerkannte - Arbeit der Hunde und Hundeführer/Innen. Die Mondioring Prüfungsordnung wurde auf internationaler Basis ausgearbeitet. Als Grundlage dienten die verschiedenen Ringreglemente aus Frankreich und Belgien. Durch die Schaffung der Mondioring Prüfungsordnung konnte eine weltweite Vereinheitlichung dieser Arbeit herbeigeführt werden.

Der Sport

Das Programm besteht aus drei Disziplinen mit folgender obligatorischer Reihenfolge:

  1. Unterordnung
  2. Sprünge
  3. Mutprobe

Die Reihenfolge der Übungen ist für alle Teilnehmer einer Prüfung gleich.

Die gesamte Arbeit / Prüfung wird auf einem sicher eingezäunten Gelände von mindestens 60 x 40 m durchgeführt. Das Halsband und die Leine müssen vor dem Start dem Prüfungskommissar abgegeben werden. Sämtliche Einwirkungen durch den Hundeführer auf den Hund werden streng bestraft. Der Hund hat dem Hundeführer freudig zu folgen und die Befehle sind rasch auszuführen. Die Aufgaben im Mondioring sind klar definiert; der Hundeführer hat aber in der Ausführung noch einigen Spielraum. So muss der Hund beim Abrufen nur zum Hundeführer kommen oder beim Apportieren kann sich der Hund beim Zurückkommen hinsetzen, wo er will. Auch das Führen des Hundes auf der rechten Seite ist erlaubt.

Bei der Arbeit mit dem Figuranten wird absolute Disziplin und Fairness von Hundeführer und Hund verlangt. Der Hund ist stets in der Hand des Hundeführers, muss aber auch selbständig verschiedenartige Situationen meistern können.

Die Aufgaben bleiben bei jeder Prüfung die selben. Die Reihenfolge innerhalb der Gebiete (Unterordnung, Sprünge und Arbeit mit dem Figuranten) wird vor jeder Prüfung ausgelost. Auch die Prüfungsplätze werden jedes Mal gestaltet (Themen, z. Bsp.: Beach, Baustelle, Garten etc.), sodass jede Prüfung sich etwas anders präsentiert. Diese Veränderungen stellen an den Hund und seinen Führer sehr hohe Anforderungen und verlangen von beiden Flexibilität bis zum Äussersten.
Bei einer Prüfung befinden sich zwei Richter, ein Sekretär, ein Kommissär, ein bis zwei Helfer und zwei Figuranten im Einsatz.

Fazit: Die Hundesportart Mondioring verlangt vom Hund und vom Hundeführer sehr viel Disziplin. Die Arbeit kann nur gelingen, wenn der Hund und der Hundeführer ein gutes und eingespieltes Team sind und zusammen hunderte und aberhunderte von Stunden trainiert haben.

 


Unterordnung

Die Mondioring Unterordnung besteht aus den folgenden Disziplinen:

 

Folgen frei

Die Aufstellung zum Übungsbeginn ist für alle Übungen gleich. Der Hundeführer läuft die Strecke auswendig, die ihm vom Richter oder Ringhelfer anlässlich des Probehund-Durchgangs gezeigt wurde. Sie enthält 3 Richtungsänderungen in Form eines rechten oder spitzen Winkels, eine Kehrtwendung und 2x Anhalten auf Signal des Richters. Beim Anhalten ist die Position des Hundes frei.

 

Abwesenheit des Führers

Der Hund wird bodeneben oder auf einer stabilen, festen Unterlage mit genügend Platz für den Hund an einem vom Richter bestimmten Ort, in der Position "Platz" für die Kategorien 1 und 2 abgelegt; in der Kategorie 3 wird die Position (sitzend oder liegend) ausgelost.

Der Hundeführer ist während 1 Minute abwesend, ab dem Zeitpunkt gerechnet, indem er sich ins Versteck begibt. Er darf sich weder auf dem Weg ins Versteck noch beim Betreten letzteren zum Hund umdrehen.

Während seiner Abwesenheit findet ein Ablenkungsversuch statt, bei welchem sich der Hund gleichgültig zu verhalten hat, sich nicht bewegen oder seine Position verändern darf. Das Mass der Ablenkung wird der jeweiligen Kategorie angepasst.

 

Positionen

Der Hundeführer begibt sich mit seinem Hund in der Position Sitz am Startpunkt. Auf Zeichen des Richters gibt er seinem Hund das Kommando für die Ausgangsposition und entfernt sich nach Erteilung eines Kommandos, um den Hund zu blockieren. (Distanz von 5m, 10m und 15m) Der Hundeführer muss seinen Hund während der Ausführung der Übung immer sehen können. Zu Beginn der Übung hat der Hund auf Anweisung des Richters in der Position Sitz, Steh oder Platz zu verweilen.

In der Kategorie 1 werden drei Positionen je ein Mal, in den Kategorien 2 und 3 drei Positionen je zweimal in der Reihenfolge, wie sie vom Ringhelfer eingeflüstert wird.

 

Voraus senden

Der Hund muss hinter der Startlinie auf einem zentralen Punkt, der mit einer Senkrechten markiert ist, platziert werden.

Auf Zeichen des Richters kommandiert der Hundeführer seinen Hund "voran". Der Hund hat sich in gerader Richtung zu entfernen und die Ziellinie zu überlaufen. Sobald der Hund die Ziellinie überquert hat, ruft oder pfeift der Hundeführer seinen Hund bei Fuss.

Distanzen: 20m Kat.1 / 30m Kat.2 / 40m Kat.3

 

Futterverweigerung

Ein einziger Futterhappen wird in der Kat. 1, zwei in den Kat. 2 und 3 dem Hund (einzeln oder zusammen), während der Unterordnungsübungen an einem vom Richter bestimmten Ort zugeworfen oder präsentiert.

 

Apportiren

Auf  Signal des Richters wird der Gegenstand mindestens 5m weit geworfen. Auf Signal des Richters befiehlt der Hundeführer seinem Hund, den Gegenstand zu holen. Ein einziges Kommando ist gestattet. Ein kurzes Kommando zum Ausgeben des Gegenstandes ist erlaubt, z.B. „Aus“.

Der Hund muss den höchstens 1 kg schweren Gegenstand gut aufnehmen können. Gegenstände aus Glas oder Metall sind verboten.

 

Revieren nach dem kleinen Holz (erst ab Kat. 2)

Der Hundeführer platziert seinen Hund an der ihm von Ringhelfer zugewiesenen Stelle und legt dann, in einer Distanz von 30m und auf Sicht des Hundes, das Hölzchen in ein fiktives Quadrat von 1x1m. Der Hundeführer legt das Hölzchen mit dem Rücken zum Hund hin. Während der Hundeführer sich wieder zu seinem Hund begibt, werden weitere, nicht nummerierte identische Hölzchen, in der Nähe des ersten (min. 25cm) innerhalb des Quadrates gelegt. Die Anzahl Gegenstände, 3 und 4, ist den Kategorien angepasst (Kat. 2 und 3). Auf Signal des Richters schickt der Hundeführer seinen Hund mit dem Kommando "such und bring ". Erlaubt ist ein Hörzeichen. Der Hundeführer gibt den vom Hund apportierten Gegenstand dem Ringhelfer zur Überprüfung durch den Richter.

 

Sprünge

Steilwand

PO-mässige Höhen und Punkte:

Höhe m 1.80 1.90 2.00 2.10 2.20 2.20
             
Kat 1 15 - - - - -
Kat 2 12 13 14 15 - -
Kat 3 5 7 9 11 13 15

 

Weitsprung

PO-gemässe Längen und Punkte:

Länge m 3.00 3.50 4.00
       
Kat 1 15    
Kat 2 10 15  
Kat 3 12 16 20

 

Hochsprung

PO-gemäss Höhe und Punkte:

Höhe m 1.00 1.10 1.20
       
Kat 1 15    
Kat 2+3 12 16 20

 

Mutprobe

 

Angriff von vorne mit Stock

 

Angriff von vorne mit Gegenständen (Kat 2 und Kat 3)

 

Gebissene Flucht

 

Abgebrochene Flucht (Kat 3)

 

Revieren nach dem Helfer und Transport (Kat 2 und Kat 3)

 

Führerverteidigung

 

Bewachen eines Gegenstandes (Kat 3)

 

Punktzahl pro Übung und Kat.

Übungen
Kat. 1
Kat. 2
Kat. 3
Folgen frei
6 6 6
Abwesenheit des Führers
10 10 10
Futterverweigerung
5 10 10
Voraus senden
12 12 12
Apportieren
12 12 12
Positionen
10 20 20
Revieren eines Gegenstandes (Hölzchen)
- 15 15
Palissade
15* 15* 15
Hürde
15* 20 20
Weitsprung
15* 15* 20
Angriff von vorne mit Stock (II + III über Hindernis)
50 40 50
gebissene Flucht
50 30 30
Führerverteidigung
30 30 30
Revieren und Transport
- 40 40
Angriff von vorne mit Gegenständen
- 40 50
abgebrochene Flucht
- - 30
Gegenstandbewachen
- - 30
Total
200 300 400

* Sprung nach Wahl

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