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In eigener Sache: Preiserhöhung bei den Leistungsheften PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 30. Juli 2010 um 17:31 Uhr

Die TKGS hat an ihrer Sitzung vom 16. Juli 2010 beschlossen, die Preise für rote LH auf Fr. 100.– und für grüne LH auf Fr. 120.– zu erhöhen. Die neuen Preise gelten ab 1. August 2010 und verstehen sich exkl. Versandkosten und exkl. Mehrwertsteuer.

Innerhalb der letzten zehn Jahre sanken die Einnahmen aus den Materialverkäufen um mehr als 40%. Die Einnahmen aus den AKZ-Verkäufen sanken im gleichen Zeitraum auf einen Drittel der ursprünglichen Werte. Der Trend zeigt bei diesen Haupteinnahmequellen der TKGS weiter gegen unten und ist mit eine Folge der sinkenden Teilnehmerzahlen, die wir im Gebrauchshundesport leider verzeichnen müssen. Da die Ausgaben nicht im gleichen Rahmen gekürzt werden können, hat dies dazu geführt, dass die TKGS regelmässig rote Zahlen schreibt.

An der diesjährigen SKG-DV wurde von der TKGS ein ausgeglichenes Budget gefordert. Zwar wurde das Budget der SKG mit einem budgetierten Verlust der TKGS von rund 43‘000.– Fr. genehmigt, der Ruf nach Einführung einer Lizenz von verschiedenen Seiten war jedoch nicht zu überhören. Die TKGS hat es sich darum zum Ziel gesetzt, spätestens für das Jahr 2012 ein ausgeglichenes Budget präsentieren zu können. An der Sitzung vom 16. Juli hat die TKGS deshalb verschiedene Massnahmen diskutiert und beschlossen, um die Ausgaben weiter zu senken. Es können jedoch keine grossen Einsparungen mehr realisiert werden, ohne die Qualität der Leistungen (z.B. in der Richter- oder Helferausbildung) in Frage zu stellen.

Um mehr Einnahmen erzielen zu können, standen drei Varianten zur Diskussion:

  1. Einführung einer Lizenz
  2. Einführung einer Abgabe pro Teilnahme an einer Prüfung
  3. Preiserhöhung bei den Leistungsheften

Die TKGS hat sich schliesslich für die Preiserhöhung der Leistungshefte entschieden, weil dies im Gegensatz zu den anderen Varianten keinen zusätzlichen Mehraufwand und keine Folgekosten nach sich zieht und weil damit nicht diejenigen HF „bestraft“ würden, welche an vielen Prüfungen teilnehmen oder ihre Hunde über mehrere Jahre an Prüfungen führen. Die Preiserhöhung der LH ist für die aktiven Hundesportler die eindeutig günstigste Variante.

Wir sind uns bewusst, dass eine Preiserhöhung unpopulär ist, hoffen aber auf Euer Verständnis für diese unumgängliche Massnahme. Wenn die Zahl der HF sinkt, steigt automatisch die Belastung für jeden Einzelnen. Die TKGS erwartet, dass damit die Forderung nach Einführung der Lizenz im Gebrauchshundesport vom Tisch ist.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 30. Juli 2010 um 17:50 Uhr
 

Kommentare 

 
#11 Patricia 2010-08-31 08:23
ich bin derselben meinung, dass dringend nach dem grund der abnehmenden prüfungsteilneh mer gesucht werden muss.

auch im bereich lawinenhunde (stetig sinkende zahlen) sollte auch die PO bzw. richterweisung überdacht werden (zuwenig realitätsbezoge n).

eine umfrage (anhörung) der prüfungsteilneh mer wäre sicherlich sinnvoll damit auch die TKGS weiss wo der hebel anzusetzen ist.

und dass die grünen LH teurer (120.-) sind als die roten (100.-) wird wohl an der grünen farbe liegen !?

und warum kosten in D die LH 5.- euro ?
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#10 Vreni 2010-08-30 18:29
Sorry Leute ich finde das ist der falsche Weg Was um 100% teuer wird, wird nicht mehr so viel gekauft. Und es geht doch hier um Hundehalter die etwas mit ihren Hunden machen, nähmlich Sport und man will doch die Leute sicher nicht noch mehr vergreulen, sondern es sollte doch atraktiver werden, der Hundesport. Aber was wird es in Wahrheit : Eine Abzockerei
Das man etwas zahlen soll, ist auch richtig, aber Garantiert nicht 100% mehr.
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#9 andrea 2010-08-30 18:28
zum glück bin ich seit fast 20 jahren in deutschland im verein..
grünes leitungsheft 20 euro...
sportpass 5 euro...
prüfungsgebühr 15 euro..
spezielle kurse bei uns auf dem platz = umsonst...
hier (schweiz) wird einem preislich schwindlig, wenn man einen kurs besuchen will..

nö danke.
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#8 Martin Burkhardt 2010-08-10 10:48
Die TKGS muss umdenken!
In der Privatwirtschaf t müsste, angesichts dieser Ausgangslage, schon längst eine Strukturbereini gung stattgefunden haben. Es muss im Detail angeschaut werden, welche Leistungen zwar wünschenswert, jedoch nicht unverzichtbar sind.

Es ist meines Erachtens der falsche Weg, mit Preiserhöhungen das Schiff wieder auf Kurs bringen zu wollen (ohne Leistungsverbes serung). Viel wichtiger wäre es, eine Sogwirkung bei den Hundesportlern zu erzielen, damit sie an den Prüfungen teilnehmen wollen!

Was nun die Einnahmen betrifft, habt ihr ja mit Hanspeter Reich ein Mitglied, welches nicht müde wird, für die IPO-Mannschaft neue Einnahmequellen zu erschliessen. Seine Ideen lassen sich sicher auch auf die übrigen Bereiche ummünzen. Beides zusammen (Sogwirkung und Erschliessung neuer Einnahmequellen ) trägt zu einem ausgeglichen Budget, bzw. zu einem Ertragsüberschu ss bei.
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#7 Laura 2010-08-06 12:17
Ich teile die Meinung mit den anderen, wir dürfen auch nicht vergessen das es nach diesem neuen Gesetzt betr. Hundehaltung die Zahl sowiso zurück gehen wird. Das Geld liegt leider nicht mehr so locker in der Tasche und Hundesport ist nicht gerade das billigste Hobby das man machen kann. Das man für das Büchlein was Zahlen muss o.k aber nur für ein paar Blätter Papier 100.00 Chf. scheint mir schon ein bisschen übertrieben.
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#6 Hanspeter Stauffer 2010-08-04 10:58
Es ist wichtig, dass die TKGS wieder eine ausgeglichen Bilanz ausweisen kann.

Verschiedene Wege führen bekanntlich nach Rom.

Sinkende Teilnehmerzahle n im Gebrauchshundes port. Kostenumlagerun g auf die bleibenden Gebrauchshundes portler. 50% Preisaufschlag für ein Leistungsheft, ist nicht akzeptabel.

Aus der Sicht der Privatwirtschaf t würde das so aussehen:

Sinkende Kundenzahlen, Kostenumwälzung zu Lasten der restlichen Kunden

und 50% Preisaufschlag. Der sicherste Weg in den Konkurs.

Die Grudsatzfrage ist: Warum haben wir immer weniger Gebrauchshundes portler.

Liegt es an der Attraktivität, den zu hoch angesetzten Anforderungen, der Werbung, dem Angebot oder der Annerkennung einiger Sparten. (BH, SANI, VPG, FH97)

Mehr Gebrauchshundes portler – mehr Einnahmen.
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#5 Irène Kleiner 2010-08-03 11:14
Ich vermute das diese nur ein Tropfen auf den heissen Stein ist. Eine Abgabe von z.B. 5.-- pro Prüfungsteilnah me an die TKGS wäre sicher vertretbar.
Die Startgelder bewegen sich heute zwischen Fr. 50.- -60.- inkl.Mittagessen (Vergleichweise im Agility Fr. 40.- -50.- ohne Essen + Lizenzgebühren) Adm.Aufwand wäre minimal auf Grund des Prüfungsrapport s Rechnung an die durchführende Sektion od. sogar zusammen mit AKZ Rechnung basta. Denn das Problem der Rückläufigen Teilnahmen ist bestimmt nicht beim Startgeld zu suchen...
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#4 Habegger Reto 2010-08-01 15:12
Würde der Eintrag von Mehrkämpfen im Leistungsheft nicht auch zu mehr verkäufen führen, da sie schneller "Voll" wären! Eine 100% Preiserhöhung führt automatisch zu rückläufigen Prüfungsteilneh mer! So werden die vielen Hundeschulen mit ihren internen Prüfungen und eigenen Zertifikaten gefördert!!
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#3 Jung Vreni 2010-08-01 14:21
Das Material sollte kostendeckend verkauft werden und nicht gewinnbringend. Entstehen die roten Zahlen weil zu viel Material angeschafft wird, zuviel fortgeworfen wird oder zuviel verschenkt wird? Für das 1. LH bezahle ich gerne Fr. 100.-- aber das 2. LH für den gleichen Hund sollte wie früher gratis sein als Belohnung für die Leistungen des Hundes und Hundeführers. Sonst verstehe ich die Welt und die TKGS nicht mehr.
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#2 Paul Mauchle 2010-08-01 07:01
Ich denke, dass diese massive Preiserhöhung der Leistungshefte kaum zu erheblichen Mehreinnahmen führen wird. Die Abnahme der Teilnehmerzahle n an Prüfungen ist nachweislich Tatsache. Die verantwortliche n Funktionäre der TKGS sollten sich die Frage stellen, warum das so ist. Ich habe 20 Jahre lang Hundesport betrieben und habe Prüfungen in den Bereichen VPG und IPO absolviert. Heute bin ich immer noch interessierter Zuschauer an Prüfungen. Was ich teilweise an Kommentaren und Bewertungen seitens der PR erlebt habe und immer noch höre, spottet jeder Beschreibung. Es wäre an der Zeit, wenn die TKGS bei der Selektion und der Ausbildung der Richter den Hebel ansetzen würde. Ich bin davon überzeugt, dass die Teilnehmerzahle n nicht weiter rückläufig sind und sogar wieder zunehmen, wenn auf
Anstand, Bewertung und Fairness seitens der PR vermehrt Wert gelegt würde.
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